Ideenpapier WTO-Mittelstandsagenda

Seit 2017 verhandeln 90 WTO-Mitglieder auf Initiative des DIHK und weitere Teile der europäischen Wirtschaft über eine WTO-Mittelstandsagenda.
2020 steht die 12. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Kasachstan an. Nach jahrelangen Blockaden und der weitgehend erfolglosen Vorgängerkonferenz 2017 herrschen in der Wirtschaft gedämpfte Erwartungen mit Blick auf Lösungen für aktuelle handelspolitische Herausforderungen.
Um die praktische Relevanz des multilateralen Systems zu stärken, gilt es, den Mittelstand zum zentralen Aspekt der WTO-Agenda zu machen. Das klare Bekenntnis der Staaten zum freien Handel muss in rechtliche Rahmenbedingungen gegossen werden, damit dies allen Unternehmen, gleich welcher Größe, offensteht.
Denn kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) stehen für einen erheblichen Teil der Wirtschaftsleistung und haben enormes Potential im Hinblick auf globale Wertschöpfungsketten.
Das beigefügte DIHK WTO-Ideenpapier bündelt für die in Genf stattfindenden Verhandlungen nach Konsultation der IHKs Erwartungen der Wirtschaft an die Politik hierzu. Am 09.10.2019 hat eine DIHK-Delegation das Ideenpapier erfolgreich beim diesjährigen WTO-Public Forum vorgestellt.
Quelle: DIHK