Doing Business in Marokko und Westafrika

Veranstaltungsdetails

Welche Geschäftschancen gibt es? Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Wie gelingt der Markteintritt?

In Afrika entstehen attraktive Märkte mit Potenzial. Auf dem Kontinent ist Marokko das Scharnier zwischen Europa und Subsahara-Afrika sowie Ausgangspunkt für erste Schritte, Niederlassungen und Investitionen besonders mit Blick auf Westafrika. Marokko, Senegal, Côte d‘Ivoire und Ghana zählen zu den dynamischsten und reformorientiertesten Staaten Afrikas und bekommen durch die „Marshallplan mit Afrika“-Initiative der deutschen Bundesregierung besondere Aufmerksamkeit. Kamerun holt wirtschaftlich auf und bietet beachtenswerte wirtschaftliche Perspektiven.

 

Wichtigster Markt für deutsche Unternehmen in der Region und wirtschaftliches Schwergewicht in Afrika ist Nigeria. Mit Informationen von Länderspezialisten zum Markteinstieg sowie Chancen und Risiken für Geschäftsaktivitäten in den wichtigsten Branchen wird ein umfassendes Bild von Marokko und Westafrika gezeichnet. Um Unternehmen den Markteinstieg zu erleichtern und Risiken zu reduzieren, werden durch die Bundesregierung eine Vielzahl von Finanzierungs- und Förderprogrammen angeboten. Diese Instrumente unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Projekte und Verstärkung ihres Engagements. Eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Geschäfte in Marokko und Westafrika ist die Berücksichtigung interkultureller Aspekte. Informationen zu Kulturstandards, Zeitverständnis und Aspekte des sozialen Gesichts sind unerlässlich, um die Verhandlungsführung und Kommunikation an die lokalen Partner anzupassen.


Die Industrie- und Handelskammer Erfurt und das EZ-Scout Programm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH laden Sie am 24. September 2020 zu einer Informationsveranstaltung zu Doing Business in Marokko und Westafrika ein. Experten von vor Ort berichten über das aktuelle wirtschaftliche Umfeld in den vier Ländern. Das Förder- und Finanzierungsinstrumentarium der Bundesregierung wird dargestellt und Unternehmen berichten, wie sie Förderung erfolgreich nutzen. Ein Doing Business Training vermittelt die wichtigsten interkulturellen Aspekte und macht auf Fallstricke aufmerksam.


Die Veranstaltung dient als Vorbereitung auf eine Unternehmerreise im Oktober 2020, die das EZ-Scout Programm in Kooperation mit dem Global Business Network sowie der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung durchführt. 


Programm


Ab 9:30 Einlass bei Begrüßungskaffee

10:00 – 10:15 Begrüßung und Einführung
Mark Bremer, Teamleiter International IHK Erfurt
Katy Schröder, EZ-Scout Sachsen-Anhalt und Thüringen


10:15 – 11:30 Geschäftsmöglichkeiten in Westafrika
Inputs aus den Regionen:
- Andreas Wenzel, Geschäftsführer AHK Marokko
- Karim Azaiz, Koordinator Global Business Network Senegal
- Michael Blank, Geschäftsführer AHK Ghana
- Katharina Felgenhauer, Geschäftsführerin AHK Nigeria
- René Megela, Koordinator Global Business Network Côte d'Ivoire (per Videokonferenz)
- Sandra Doempke, Koordinatorin Global Business Network Kamerun

Fragen und Antworten


11:30 – 12:15 Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für unternehmerisches Engagement in Westafrika

Ulrich Boysen, Senior Berater der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE)

Fragen und Antworten


12:15 – 12:45 Erfahrungsbericht Unternehmen aus Thüringen/Sachsen-Anhalt
Solar Hub Westafrika, Norbert Taphorn, Sales Manager Africa Tesvolt GmbH & Antje Klauss-Vorreiter, Geschäftsführerin Green Solar Academy Pty Ltd.

Fragen und Antworten


12:45 – 13:30 Mittagssnack mit Möglichkeit zur Einzelberatungen

AHK, AWE, Global Business Network und EZ-Scout


13:30 – 15:00 Doing Business Training

- Erfolgreich kommunizieren und verhandeln
- Interkulturelle Aspekte bei Geschäftsabschlüssen mit afrikanischen Partnern
- Verhandlungsführung, Kommunikation und Small Talk
- Kulturstandards, Zeitverständnis, Aspekte des sozialen Gesichts


15:00 – 16:00  Vorbereitungstreffen Unternehmerreise Marokko Senegal

Weitere Informationen

  1. Zielgruppe
    Existenzgründer und Unternehmer