Shutdown braucht Exit-Strategie für die Wirtschaft

IHK Ostthüringen: Planbares Durchstarten mit klarem Zeitfenster


Die Ostthüringer Wirtschaft fordert dringend Planungssicherheit für die Zeit nach dem 20. April. „Im Umgang mit der Corona-Krise darf nicht der Fehler gemacht werden, Gesundheit gegen Wirtschaft auszuspielen. Die Politik in Bund und Land muss bereits jetzt und nicht erst in zwei, drei Wochen eine Exit-Strategie für die Zeit nach Corona entwickeln. Der Ausstieg aus dem Shutdown braucht ein klares Zeitfenster und Regeln, auf die sich die Wirtschaft bereits jetzt vorbereiten kann“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne.
Die wirtschaftlichen Folgen zu ignorieren wäre verantwortungslos. “Wir müssen deshalb jetzt schon vorausschauend planen, wie wir die Wirtschaft wieder ankurbeln - von Hotellerie und Gastronomie, Einzelhandel über Dienstleistung bis zur Industrie. Soforthilfen und Kredite werden keine anhaltenden Verluste ausgleichen. Nur auf Basis von Planungssicherheit können Unternehmer Risiken und Investitionen kalkulieren, Entscheidungen treffen, Geschäftsmodelle anpassen und sich mit den Mitarbeitern auf die Zeit danach einstellen“, so der IHK-Chef.
08.04.2020, ba