IHK Ostthüringen: Unternehmen können Überbrückungshilfe nutzen

Anträge müssen bis 31. August über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer gestellt werden
Der Freistaat Thüringen hat für Soloselbstständige, verschiedene Dienstleistungsbranchen und Unternehmen mit starken saisonalen Umsatzschwankungen die Überbrückungshilfe des Bundes erweitert. Ziel ist es, den Unternehmen zu helfen, die ganz besonders von der Krise betroffen sind. Darauf verweist Almut Weinert, Leiterin Wirtschaft und Technologie in der IHK Ostthüringen.
So können in Thüringen Soloselbstständige zusätzlich einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten für Juni bis August 2020 erhalten. Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes, Reise- und Messeveranstalter sowie Unterhaltungs- und Erholungsdienstleister können gegenüber der Bundesförderung schon ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent eine Unterstützung für diese Monate erhalten.
Durch die Überbrückungshilfe des Bundes werden Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, beispielsweise für Mieten, Zinsen, Energie, Versicherungen und Steuerberatung für die Monate Juni bis August gewährt. Unternehmen bis fünf Beschäftigte erhalten maximal 9.000 Euro und Unternehmen bis zehn Beschäftigte maximal 15.000 Euro.
Antragsberechtigt sind Unternehmen und Soloselbständige im Haupterwerb, deren Umsatz in den Monaten April bis Mai 2020 insgesamt um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten zurückgegangen ist. Die Umsatzeinbußen müssen vom Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer nachgewiesen werden. Anträge sind daher ausschließlich über sie möglich. Die Antragsfrist endet am 31. August. Unternehmen, die nach dem 31. Oktober gegründet haben, sind nicht antragsberechtigt.
Weitere Informationen sowie einen Überbrückungshilfe-Rechner als Vorabcheck von der IHK online unter www.gera.ihk.de/ueberbrueckungshilfe oder bei IHK-Ansprechpartner Falk Hundertmark, Tel. 0365 8553-209, E-Mail hundertmark@gera.ihk.de.
30.07.2020, ba