Partnerschaft mit Doppelwirkung

THW-Helfer aus gesamten Bundesgebiet erwarben bei IHK Ostthüringen Ausbilderqualifikation

21 ehrenamtliche Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus dem gesamten Bundesgebiet haben heute (Mittwoch, 5. Februar) in der IHK Ostthüringen ihre Ausbilder-Prüfung bestanden.
Seit 2005 ist die Ostthüringer IHK einziger Partner des Technischen Hilfswerkes bei der Abnahme der Ausbildereignungsprüfung. 361 Einsatzkräfte stellten sich bisher erfolgreich der Prüfung. Mit dem bundesweit einmaligen Modell erlangen die Teilnehmer nicht nur eine Qualifikation als Ausbilder für ihr Ehrenamt im THW, sondern auch für ihren Beruf in der Wirtschaft.
Zu den heutigen Absolventen gehört auch ein Thüringer –  Dominik Rath aus Sömmerda. Für den 19-jährigen ist der Ausbilderschein ein guter Baustein bei seiner beruflichen Karriere sowie für die Arbeit beim THW. Er freut sich darauf, sich künftig noch mehr an der Ausbildung anderer beteiligen zu können. „Denn nur gut ausgebildete Kameraden stellen im Einsatz einen reibungslosen Ablauf sicher“, so der THW-Helfer.
Matthias Säckl, IHK-Leiter Aus- und Weiterbildung, und Dr. Barbara Blanckmeister, THW-Referatsleiterin Didaktik und Methodik in Bonn, beglückwünschten die THW-Helfer zum Erfolg. "Der IHK-Abschluss nach dem berufsbegleitenden Fernlehrgang macht Sie doppelt wertvoll. Nutzen Sie die Chance als Ausbilder auch beruflich", gab Säckl den Teilnehmern mit auf den Weg.
“Eine qualifizierte Ausbildung ist Voraussetzung für erfolgreiche Einsätze der Helfer im In- und Ausland“, betonte Dr. Barbara Blanckmeister vom THW. Es genüge nicht, Sach- und Fachkenntnis zu besitzen, sondern die Arbeit mit den Menschen sei der Schlüssel zum Erfolg - beim THW und in der Wirtschaft. 05.0
Sie verwies zudem darauf, dass auch der THW bestrebt sei, Nachwuchs für sich zu begeistern. Anreize gebe es viele, wie Faszination an Technik, Abenteuerlust oder eine interessante und nachhaltige Ausbildung.
In Thüringen leisteten im vergangenen Jahr die THW-Helfer mehrere Einsätze aufgrund von Sturmschäden sowie im Sommer bei einem größeren Waldbrand im Bereich der Bleilochstauseen.