Michi will lieber anpacken statt nur die Schulbank zu drücken – das hat auch seine Mutter von einer Ausbildung überzeugt

Tringer Azubis und Eltern sprechen vor der Kamera über Entscheidungen, Erfahrungen und Zukunftspläne, um anderen bei der Berufswahl zu helfen.
 

Wenn in knapp einem Monat das erste Schulhalbjahr zu Ende geht, werden sich viele Eltern die Frage stellen: Abschluss, Beruf, Zukunftsträume – wie geht es nach der Schule für mein Kind weiter? Mit der Kampagne „Ausbildung in Thüringen. Macht eure Kinder stark.“ zeigen die Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHKs) mögliche Wege auf und werben seit zwei Jahren für eine Ausbildung in Thüringen – landesweit und crossmedial.
Jetzt kommen Thüringer Azubis und ihre Eltern selbst zu Wort – in Interviews und Videos, die auf der Kampagnen-Webseite zu sehen bzw. zu lesen sind. Darin sprechen Julia aus Oberschönau, Maarit aus Nohra, Anna-Lena aus Wiegendorf und Michi aus Gera über ihre Erfahrungen. Sie erzählen, welche Gedanken sie sich um ihre Zukunft gemacht haben, was sie zu ihrer Entscheidung für eine Ausbildung bewogen hat und warum sie damit glücklich sind.
Die Perspektive ihrer Eltern kommt dabei nicht zu kurz. Wie viele andere Eltern hatten auch sie Fragen, Sorgen und Wünsche beim Start ihrer Kinder ins Berufsleben. Michis Mutter sah ihren Sohn schon studieren. Doch Michi ist eher praktisch veranlagt, will lieber anpacken statt nur die Schulbank zu drücken. Mit seiner Ausbildung zum Mechatroniker, Leidenschaft und festen Zielen in puncto Weiterbildung hat er seine Karriere in der Automobilbranche fest im Blick – und damit seine Eltern bereits im ersten Lehrjahr stolz gemacht.
Alle Interviews sind unter www.macht-eure-Kinder-stark.de ab heute (16. Januar 2020) zu sehen. Weitere Informationen zur Kampagne und Antworten auf Fragen zur Ausbildung in Ostthüringen erhalten Sie in der Ostthüringer IHK von Ines Höfer unter 0365 8553-215 oder hoefer@gera.ihk.de.

Hintergrund der Kampagne:

Für die Thüringer Unternehmen wird es immer schwieriger, offene Ausbildungsplätze zu besetzen, so das Fazit der aktuellen Ausbildungsumfrage. Thüringens Wirtschaft ist im Vergleich überdurchschnittlich stark betroffen: Bleibt deutschlandweit „nur“ jeder Dritte Ausbildungsplatz (32 Prozent) unbesetzt, ist es in Thüringen fast jeder zweite (43 Prozent).
Die landesweite Kampagne, die die drei Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHKs) am 21. September 2018 gestartet haben, hat daher die klare Botschaft: Vom ersten Tag an erleben Azubis die vielen Vorteile einer Ausbildung – auch gegenüber einem Studium. Die Kampagne rückt die Ausbildung in Thüringer Unternehmen mit all ihren Vorteilen, beruflichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten stärker ins öffentliche Bewusstsein.
Sie richtet sich vor allem an die ca. 140 000 Eltern in Thüringen zwischen 35 und 55 Jahren, die ihre Kinder auf dem Weg der Berufsentscheidung maßgeblich begleiten. Die Kampagne liefert Eltern überzeugende Argumente dafür, dass eine Ausbildung in Thüringer Unternehmen beste Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben bietet.
Im Fokus stehen die fünf stärksten Argumente der Berufsausbildung im Unternehmen: Praxis, Gehalt, Karriere, Heimat und Sicherheit. Denn mit einer Ausbildung in Thüringen starten Jugendliche in eine sichere berufliche Zukunft. Vom ersten Tag an verdienen sie ihr eigenes Geld, wenden Gelerntes in der Praxis an und haben ausgezeichnete Karrierechancen in ihrem vertrauten Umfeld von Freunden und Familie.

Alle neuen Gesichter der Kampagne als Gruppenfoto:

 
16.01.2020, ba