KUG-Erhöhung angekündigt

Aufgrund der schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise haben viele Arbeitgeber keine andere Chance, als Kurzarbeit anzuzeigen. Bereits seit 1. März 2020 gelten erleichterte Zugangsregelungen zum Kurzarbeitergeld (KUG). Dies soll bewirken, dass durch die Corona-Krise möglichst kein Unternehmen in Deutschland in die Insolvenz gerät und ein Arbeitsplatzverlust vermieden wird. Mit Beschluss vom 29. April 2020 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Abfederung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie (Sozialschutzpaket II) festgeschrieben. Demnach soll das Kurzarbeitergeld, gestaffelt nach der Länger der Bezugsdauer, erhöht werden.
Von der Erhöhung profitieren sollen Arbeitnehmer, deren Arbeitszeit aufgrund von Kurzarbeit um mindestens 50 Prozent reduziert wird. Ab dem vierten Monat der Kurzarbeit sollen diese Personen 70 Prozent bzw. 77 Prozent (mit Kind) Kurzarbeitergeld erhalten. Ab dem siebten Monat des Bezugs ist eine Erhöhung auf 80 Prozent bzw. 87 Prozent (mit Kind) geplant. Diese Regelung soll bis zum 31. Dezember 2020 befristet sein.
Weitere Einzelheiten dazu können Sie in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 29. April 2020 nachlesen.