Die E-Rechnung ist bald Pflicht

Nach dem 27. November 2020 dürfen Unternehmen keine Papierrechnungen und auch keine derzeit noch üblichen PDF-Rechnungen mehr an Bundesbehörden senden. Unternehmen, welche Leistungen gegenüber Bundesbehörden als öffentliche Auftraggeber erbringen, müssen bis zum 27. November 2020 in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu erzeugen, zu übermitteln und über die Aufbewahrungsfrist sicher zu speichern. Nur in engen Grenzen, beispielsweise bei Direktaufträgen bis zu einem Betrag von 1.000 EUR, gilt die Pflicht zur elektronischen Rechnungstellung nicht. Das sieht die E-Rechnungsverordnung (ERechV) vom 13. Oktober 2017 vor.
Hierzu sind Anpassung des Rechnungsausgangssystems notwendig, interne Prozesse müssen angepasst und Mitarbeiter geschult werden.
Weitergehende Informationen der Bundesministerien
Das Bundesinnenministerium und das Bundesfinanzministerium haben unter www.e-rechnung-bund.de  eine neue Informationsplattform zur elektronischen Rechnung freigeschaltet. Die neue Webseite stellt Informationen für Rechnungssteller zur Verfügung und bietet umfangreiche Frage-und-Antwort-Kataloge.
IHK-Tipp:
Einen umfassenden Überblick über bestehende Übertragungsformate und die allgemeinen Anforderungen an elektronische Rechnungen erhalten Sie in unserer IHK-Veranstaltung “E-Rechnung – Chancen für ein effizienteres Rechnungswesen” am 15. September 2020 in Jena.