EU-Initiative für nachhaltige Produkte (SPI)

Bitte um Rückmeldung

Mit der Initiative für nachhaltige Produkte (Sustainable Products Initiative - SPI) will die Kommission, als Teil des EU Green Deal und des Aktionsplans Kreislaufwirtschaft, Produkte u.a. ressourceneffizienter machen und Abfall reduzieren. Dazu soll der Anwendungsrahmen der Ökodesign-Richtlinie auf ein breites Produktspektrum ausgedehnt werden. Auch andere rechtliche Regelungen zur Verankerung von Produktnachhaltigkeitsprinzipien für eine Vielzahl von Produkten (neuer Rechtsrahmen) sowie nichtlegislative Maßnahmen sind möglich. Mit entsprechenden Vorschlägen durch die Kommission ist zum Ende dieses Jahres zu rechnen.
Der DIHK möchte sich hierzu mit einer zweiten Stellungnahme detaillierter in den politischen Prozess einbringen. Dazu bittet der DIHK bis zum 3. September 2021 freundlich um Rückmeldung zu den Fragen unter folgendem Link:
Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung!
Quelle: DIHK

Neue Verordnungen zur Ökodesign-Richtlinie – Ab März 2021

Insgesamt zehn europäische Verordnungen zur Ökodesign-Richtlinie sehen vor, dass ab März 2021 neue Produkte wie Fernseher, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Kühlschränke u. a. nur noch unter Vorhaltung von Ersatzteilen und Reparaturanleitungen vermarktet werden dürfen.
Ab dem Inverkehrbringen des letzten Exemplars müssen Hersteller
(je nach Produktgruppe) sieben bis zehn Jahre lang Ersatzteile zur Verfügung stellen. Eine Lieferung muss binnen maximal 15 Arbeitstagen nach Bestelleingang erfolgen. All diese Teile müssen mit allgemein verfügbaren Werkzeugen wechselbar sein.
Zusätzlich zu den neuen Ökodesign-Anforderungen wird es ab 1. März 2021 auch neue Energielabel geben: Produkte sollen wieder auf einer Skala
von A bis G (ohne „+“-Kennzeichnung) eingeordnet werden. Ziel ist, dass es bei den neu geregelten Produktgruppen im März 2021 noch keine Geräte der
Klasse A auf dem Markt gibt. Dadurch sollen Hersteller einen stärkeren Anreiz haben, effizientere Produkte zu entwickeln.
Quelle: UBA, DIHK