Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows

Mit der Richtlinienverlängerung wird die Möglichkeit eingeräumt, einen Zuschuss zu den Kosten einer Unternehmensberatung zu erhalten. Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß der Richtliniendefinition) können zwei Zuschüsse beantragen. Diese nicht rückzahlbaren Zuwendungen erhalten Unternehmen unabhängig davon, ob und wie viele Zuschüsse diese für Beratungen bis zum 31. Dezember 2020 beantragt oder erhalten haben.
Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows verlängert:
  • Die BAFA Beratung "Förderung unternehmerischen Know-hows" wird verlängert bis zum 31. Dezember 2022.
  • Anträge, die im Dezember 2020 gestellt werden, müssen erst nach 6 Monaten abgerechnet werden. Die 6 Monatsfrist startet mit Inaussichtstellung der Förderung.
  • Für Anträge ab 1. Januar 2021 gilt: Diese nicht rückzahlbaren Zuwendungen erhalten Unternehmen unabhängig davon, ob und wie viele Zuschüsse sie für Beratungen bis zum 31. Dezember 2020 beantragt oder erhalten haben. Sie müssen allerdings die De-minimis-Höchstgrenzen beachten.
  • Jedes Unternehmen kann im Verlängerungszeitraum (also bis 2022) nur einen Antrag auf Förderung in einer der drei Beratungsarten stellen (Jungunternehmen, Bestandsunternehmen oder Unternehmen in Schwierigkeiten). Bei einer Beratung als Unternehmen in Schwierigkeiten kann das Unternehmen nach einer Unternehmenssicherungsberatung noch einen Antrag auf Förderung einer Folgeberatung stellen.
  • Damit ist ausgeschlossen, dass ein KMU zunächst als Jung-, später als Bestandsunternehmen sowie ggfls. noch als Unternehmen in Schwierigkeiten Anträge stellt. Ebenfalls können nicht verschiedene Zuschüsse für allgemeine sowie für spezielle Beratungen beantragt werden.
  • Berater müssen sich ab 2021 neu registrieren.
  • Die Merkblätter bezüglich der Berateranforderungen und der Beratungsdokumentationen wurden überarbeitet und gelten für alle ab dem 1. Januar 2021 eingehenden Beratungsanträge.