Überbrückungshilfe für Unternehmen und Selbstständige

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe wurde bis
30. September 2020 verlängert!


Durch teilweise Erstattung von Fixkosten in Form einer Überbrückungshilfe will die Bundesregierung Unternehmen und Selbstständigen, die ganz besonders von der Krise betroffen sind, gezielt helfen. Gewährt werden Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten für die Monate Juni bis August 2020.
Anträge können noch bis zum 30. September 2020 über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer beantragt werden.
Wer kann Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind Unternehmen und Soloselbstständige im Haupterwerb, deren Umsätze in den Monaten April bis Mai 2020 zusammengenommen um mindestens
60 Prozent gegenüber den gleichen Vorjahresmonaten zurückgegangen sind.
Die Umsatzeinbußen müssen vom Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer nachgewiesen werden. Anträge sind daher ausschließlich über sie möglich.
Die Antragsfrist endet am 30. September 2020.
Wie hoch ist die Förderung?
Gewährt werden Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten für die Monate Juni, Juli, August 2020. Je nach Umsatzrückgang, der mindestens 40 Prozent betragen muss, können bis zu 80 Prozent der Fixkosten erstattet werden. Förderfähige Fixkosten sind beispielsweise Mieten, Pachten, Finanzierungskosten, Energiekosten und Versicherungen. Unternehmen bis fünf Beschäftigte erhalten maximal 9.000 Euro und Unternehmen bis zehn Beschäftigte maximal 15.000 Euro.
Weitere Informationen auf der Seite des BMWi zur Überbrückungshilfe.
Erweiterte Förderung in Thüringen
Der Freistaat Thüringen hat für Soloselbstständige, bestimmte Dienstleistungsbranchen und Unternehmen mit starken saisonalen Umsatzschwankungen die Überbrückungshilfe erweitert.
Soloselbstständige können einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten für den Zeitraum Juni bis August 2020 erhalten. Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes, Reise- und Messeveranstalter sowie Unterhaltungs- und Erholungsdienstleister können schon ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent einen Antrag stellen.
Unternehmen mit starken saisonalen Umsatzschwankungen können von der 60-Prozent-Regelung freigestellt werden, wenn in den Monaten April und Mai 2019 weniger als 5 Prozent des Jahresumsatzes 2019 erzielt worden.
Die Auszahlung erfolgt über die Thüringer Aufbaubank (TAB).