Überbrückungshilfe II

Überbrückungshilfe II kann für den Zeirtraum September bis Dezember 2020 beantragt werden. Unterstützt werden kleine und mittelständischen Unternehmen, Solo-Selbständige und Freiberufler.
Tipp: IHK-Vorab-Check ob Sie antragsberechtigt sind
Verbesserte Zugangskriterien gelten in Thüringen für Unternehmen des Hotel- und Gastastättengewerbes, der Tourismusbranche, für Reiseanbieter sowie Veranstaltungsunternehmen und Messedienstleister.

Wer kann Antrag stellen?

Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
    verzeichnet haben.
Nicht antragsberechtigt sind:
  • Unternehmen, die nach dem 31.10.2019 gegründet wurden
  • Freiberufler oder Soloselbstständige im Nebenerwerb

Wie wird gefördert?

  • Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil der betrieblichen Fixkosten zwischen 40 und 90 Prozent in Abhängikeit des Umsatzrückgangs in den Monaten September bis Dezember 2020 bezogen auf die Vorjahresmonate.
    Für Unternehmen, die zwischen 1. September und und 31. Oktober 2019 gegründet worden gelten Sonderregelungen.
  • Höhe der Überbrückungshilfe maximal 50.000 EUR. Für verbundene Unternehmen gelten Sonderregelungen.
  • Solo-Selbständige, die die Zugangsvorausetzungen erfüllen, können zusätzlich einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten erhalten.
  • Personalkosten können pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert werden.
  • Bei Schlussabrechnung sind Nachzahlung aber auch Rückforderungen möglich.
Die Antragstellung erfolgt über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt). Einen Steuerberater finden Sie über das Portal der Steuerberaterkammer Thüringen.

Erweiterte Förderung in Thüringen

Der Freistaat Thüringen hat für Soloselbstständige, bestimmte Dienstleistungsbranchen und Unternehmen mit starken saisonalen Umsatzschwankungen die Überbrückungshilfe erweitert und bis Dezember 2020 verlängert.
Soloselbstständige können einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von 1.180 EUR für den Zeitraum September bis Dezember erhalten. Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes, Reise- und Messeveranstalter sowie Unterhaltungs- und Erholungsdienstleister können schon ab einem Umsatzrückgang von 20 Prozent einen Antrag stellen.
Unternehmen mit starken saisonalen Umsatzschwankungen können von den Umsatzregelungen befreit werden, wenn Sie für den Zeitraum April bis August 2019 zusammen weniger als 15 Prozent des Jahresumsatzes 2019 erzielt haben.
Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind zum Nachweis des Umsatzeinbruches von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten als Vorjahresmonate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen. Unternehmen, die nach dem 31. Oktober 2019 gegründet wurden, sind nicht antragsberechtigt.
Die Auszahlung erfolgt über die Thüringer Aufbaubank (TAB).

Bin ich antragsberechtigt?

Wenn Sie vorab wissen möchten, ob Sie Aussicht auf die Überbrückungshilfe II haben, hält die IHK-Organisation hier einen unverbindlichen Vorab-Check bereit. Füllen Sie bitte in der folgenden Maske alle Felder aus, dann können Sie zu Schritt 2 übergehen:

(Alternativlink Vorab-Check: www.ihk.de/corona/ueberbrueckungshilfe)