-
Wirtschaft handelt für Gera (Dokument-Nr.: 84660)
Downloads
-
Gera 2020 - Arbeitspapier
(PDF, 310 KB) (Dokument-Nr.: 90853)
Sie befinden sich hier: Startseite > Presse > Presseinformationen > Jahrgang 2011 > Mai > Geras Zukunft – nur mit starker Wirtschaft
Geraer Unternehmer erarbeiten Empfehlungen zur Standortentwicklung
Rund 40 Geraer Unternehmer haben am 3. Mai im Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostthüringen zu Gera Ansätze und Empfehlungen für die Entwicklung der Region erarbeitet und sich klar zum Standort bekannt. Die Unternehmerschaft verdient das Geld, mit dem Kultur, Bildung, Sport und Lebensqualität bezahlbar werden. Daher braucht Gera eine Gesamtstrategie zur Wirtschafts- und Standortentwicklung, so das einstimmige Fazit.
Die aktuellen Mehrbelastungen für die Geraer Wirtschaft sind ohne Ausschöpfung der Sparpotentiale einseitig und der falsche Lösungsansatz für die nachhaltige Entwicklung des Standortes. „Statt höherer Steuern braucht Gera ein offeneres Miteinander – auch mit dem Umland – und eine Wirtschaftsförderung mit Handlungskompetenz, denn nur zufriedene Unternehmer sind gute Botschafter für den Wirtschaftsstandort. Jena macht es vor“, fasst Peter Höhne, Hauptgeschäftsführer der Ostthüringer IHK, die Diskussion zusammen.
IHK, Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und Wirtschaftsverband Ostthüringen ging es mit dieser gemeinsamen Veranstaltung um Dialog, um regionale Zusammenarbeit und um die Fortführung der Impulse der „Geraer Wirtschaftstagung“ am 1. April. Seitdem betonte Oberbürgermeister Dr. Vornehm mehrfach, die nächsten Schritte gemeinsam mit den Unternehmern zu erarbeiten und sich für alle Initiativen zur Verfügung zu stellen. „Es ist äußerst schade, dass der Oberbürgermeister keinen Vertreter geschickt hat, der mit den wirklich interessierten Unternehmern diskutiert. Stattdessen kündigt er eine eigene Veranstaltung für den 8. Juni an, wo ein fertiges Konzept vorgesetzt werden soll. Ohne die Unternehmer wird Gera weder zum Leuchtturm der Wirtschaft noch der Kultur – erst recht nicht durch die Erhöhung von Abgaben“, sagte Dr. Ulrich Porst, Unternehmer und Stadtratsmitglied. „Ich hoffe im Interesse aller Geraer, dass die heute diskutierten Empfehlungen in die kommenden Überlegungen einfließen und nicht – wie so oft in der Vergangenheit – ignoriert werden“.
© IHK Ostthüringen zu Gera